13. September 2009
Und dann war ich mal wieder im Joker.
Ich glaube, als ich das letzte mal da war, lag der Eintritt noch bei 5 Euro. Mittlerweile sinds sechs. Und die Musik wird auch nicht besser.
Dafür ein betrunkener Barkeeper der mir den Havanna + Cola 1:1 mischte. Sportlich.
Und dann noch der Grund für mich mal wieder was zu schreiben.
“He, du bist doch Weert - oder?”
‘Was - Wie - Warum? Man kennt mich, yeah.’
“Jo, bin ich. Woher kennen wir uns?”
“Boden Der Realitaet?”
“Yeah. Cool ein Fan”
‘Boah scheiße geil, in der Disco angesprochen werden. Ich bin ein Star!!11elf’
Ein Bekannter von Andi, k0mi. Hab mit dem auch schon auf einigen LANs gezockt. Krasses Ding jedenfalls.
Und darum schreib ich jetzt mal wieder. Und werd in den nächsten Tagen auch ein bisschen schreiben was so passiert ist in letzter Zeit.
Klettern über Brückengelänger, hängenbleiben in vier Metern höhe und Beachvolleyball in den Bergen.
(156 words, Lesedauer: 37 sek)
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16. März 2009
Laut Aussage meines Arztes sind die Bänder in meinem Sprungelenk wieder stabil. Darfmich also wieder sportlich betätigen. Hat mir dann noch so einen hübschen Socken verschrieben, der zur anfänglichen stabilisierung helfen soll.
Die 6-wöchige Leidenszeit ist somit vorbei und am Mittwoch werd ich mal gucken, wieviel meiner Technik weg ist. Möglicherweise die große Chance da den einen oder anderen Mangel, der sich Laufe der Jahre eingeschlichen hat, ausgzugleichen und wegzutrainieren.
(71 words, Lesedauer: 17 sek)
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15. Februar 2009
… als die Taube im Bad.
Hatten wir nämlich grade. Hier bei uns im Keller. Wie die da reingekommen ist … keine Ahnung. War ne beringte, also vermutlich irgendwie verflogen. Schien sehr verängstigt das gute Tier.
Habs dann mit ner Zeitung und ein bisschen anheben hinbekommen sie in Richtung Fenster zu manövrieren. Und dann einfach rausgeschubst.
Reicht ja, wenn wir drei unser Geschäft da verrichten. Müssen nicht noch irgendwelche Tiere mitmachen wollen.
(73 words, Lesedauer: 18 sek)
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2. Februar 2009
Es musste mal wieder sein. Der schwere Gang zum Arzt. Knie zickte einfach zu sehr rum. Mal gucken was es diesmal ist. Hoffentlich nichts allzu schlimmes.
Und dann die Meldung: Wasser. Mal wieder. War mit zu rechnen, und besser als irgendwelche kaputten Bänder.
Nach dem röntgen dann noch die ebenfalls zu erwartende Standpauke.
Mein rechtes Knie (und vermutlich auch das linke) sehen in etwa so aus wie bei einem 45-jährigen, der regelmäß und viel Tennis spielt. Scheiße. Muss ich wohl mal ein bisschen reduzieren. Nicht mehr 5mal die Woche Volleyball. Mal n bisschen was Gelenkschonenderes machen. Schwimmen. Oder Schach.
Der Doc meinte, wenns in den nächsten 20 Jahren nicht schlimmer wird, dann ist das alles kein Problem. Falls doch … dann wirds schwierig.
(124 words, Lesedauer: 30 sek)
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23. Januar 2009
„In Eins-Komma-Sechs Kilometern bitte Rechts abbiegen.“ sagte die freundliche und eindeutig künstliche Frauenstimme nach einem gongartigen Hinweiston in das dunkle Auto. Genau genommen war es nicht die Stimme die künstlich schien, sondern eher der ruckartige Satzbau, der verriet das man es hier mit einem elektronischen Navigationssystem zu tun hatte. Die Stimme gehörte Andrea Schwarzer.
Andrea Schwarzer war eine ganz und gar nicht künstlichen Frau, die sich gerade, ungefähr drei-hundert-fünf-und-fünfzig Komma sechs Kilometer von dem Fahrzeug entfernt, in dem das Autoradio ihre Stimme verstärkte, im Bett wälzte. Hätte sie gewusst, was sich just in den nächsten Minuten in diesem bisher wohlgeleiteten VW Passat des Typs B5 ereignen würde, so wäre sie vielleicht aufgewacht. Vielleicht hätte sie versucht irgendjemanden anzurufen. Vielleicht die Bildzeitung. Vielleicht RTL Aktuell. Vielleicht, doch das wäre gegen ihre Prinzipien gewesen, die Polizei. Doch Andrea Schwarzer konnte, so wie das eigentlich seine Richtigkeit hat, nicht in die Zukunft sehen und so wusste noch niemand von dem Schicksal und dem letzten Gespräch des Ehepaar Wuhler. Wobei von ersterem bald jeder aus der Zeitung und letzterem wohl niemand jemals etwas erfahren würde. Es klang in etwa so:
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(658 words, Lesedauer: 2:38 mins)
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5. Januar 2009
Wenn ihr an irgendwelche Schauspieler denkt, denkt ihr dann eher an irgendeine Rolle? Oder doch an die öffentliche Person aus Gala und anderer Friseurlektüre?
Und wie is das dann bei denjenigen die uns schon lange begleiten.
Harrison Ford beispielsweise.
Eher der junge Abenteurer aus Star Wars?
Der coole Intellektuelle aus Indiana Jones?
Die gereifte Persönlichkeit aus Tom Clancy Verfilmungen?
Häufig gehts einem ja doch so, dass man Person und Rolle übereinanderschiebt. Und dann erwartet man, dass die Peitsche gezückt wird und der Abgrund überwunden.
(85 words, Lesedauer: 20 sek)
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19. Dezember 2008
Ich achte da ja normalerweise nicht so drauf. Höchstens wenn ich alle Jubeljahre mal selber fahren muss.
Aber gestern fiel mein Blick dann doch mal auf die Preistafel einer großen Tankstellenkette. 1,10 € für Super. Ich habs wie gesagt nicht so wirklich verfolgt aber erscheint mir niedrig wie lange nicht mehr. Aber kaum Berichte in den Medien, aber wehe der Benzinpreis schnellt mal nach oben.
Oder täuscht mein Gefühl und das Zeugs is doch teurer als gedacht?
Achja, noch so als kleine Ergänzung ein Rezept zum Thema:
Benzeng
0,2l Rotwein (halb-trocken)
4cl Apfelkorn
Eis nach belieben
(97 words, Lesedauer: 23 sek)
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16. Dezember 2008
Ich versuche ja tolerant zu sein. Und biete ein Zeitfenster von 15 Minuten an.
Wenn allerdings Leute meinen mich verarschen zu können und dieses Zeitfenster dazu nutzen rauchend vor der Halle zu stehen.
Dann werd ich pissig.
Und wenn sich dann um 16:31 die Tür öffnet. Dann können se die auch ganz schnell wieder zu machen. Von außen.
(59 words, Lesedauer: 14 sek)
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14. Dezember 2008
Zwei paar Socken. Winterstiefel.
Ein grauer Himmel. Wirkt wie stumpfes Metall. Wie eine Glocke über dem Land.
Ihr seid jetzt hier und müsst auch hier bleiben.
Vermummte Menschen kommen mir entgegen.
Ob auch sie zwei paar Socken tragen? Oder gar drei? Funktionsunterwäsche?
Wenn man sonst über die Unterbekleidung von Personen nachdenkt, hat Funktionsunterwäsche wohl nicht unbedingt oberste Priorität. Eigentlich ein interessantes Wort. Erfüllt nicht eigentlich jede Art von Unterwäsche eine Funktion?
Ein eiskalter Windstoß. Eisig schneidet er durchs Gesicht. Man macht sich klein. Will sich an einem warmen Ort verstecken. Irgendwo, wo die Funktion der Unterwäsche eine andere ist, als zu wärmen.
Da, schon wieder so ein komischer Gedanke.
Dieses Wetter macht irgendetwas mit mir. Man sollte jetzt nicht draußen sein.
Die Anderen sehen das scheinbar ähnlich, beschleunigen ihre Schritte. Pflichten abarbeiten und dann schnell woanders hin. Irgendwo. Nur raus aus dieser komischen Abendkühle.
(145 words, Lesedauer: 35 sek)
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7. Dezember 2008
Hab so unter der Dusche überlegt, was wohl wichtiger ist.
Eine wirklich gute Annahme die dafür sorgt, dass die Bälle quasi immer dort landen wo der Zuspieler steht.
Oder, ein Zuspieler, der mehr als 2 Varianten beherrscht, die Bälle zu verteilen.
Wenn wir jetzt von einer eher mittelmäßigen bis schlechten Mannschaft ausgehen.
Die Annahmen landen immer halbwegs vorne, aber die Zuspieler spielen immer nur stupide eine Variante. Diese funktioniert auch meistens, ist aber doch sehr offensichtlich.
Als Verantwortlicher muss man ja auch kleinschrittig vorgehen und hat immer nur die Möglichkeit eine Sache zu trainieren.
Nehme ich jetzt den Zuspielern die Angst auch mal was anderes zu spielen dadurch, dass ich ihre kreative vielfalt erhöhe, oder durch sicherere Annahmen?
(119 words, Lesedauer: 29 sek)
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