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25. September 2007

Umzug

Der Großteil ist geschafft. Unter der tollen Mithilfe von Arne, Inga, Jan, Jörg, Malte und Ole habe ich am Samstag mein Zimmer umgezogen. Von der Nordstraße in den Keller. Schrank, Regale und Bett stehen, Rechner läuft. Das wichtigste ist also geschafft. Fehlt halt noch meine Kücheneinrichtung und ein paar Kleinigkeiten.
Und die Poster an den Wänden. Sieht sonst ja so nackt aus. Nicht das nackt schlecht wäre, aber Wände haben - zumindest für mich - nur etwas sehr bedingt erotisches. Also schnell bisschen was dranpappen, und dann bin ich wirklich daheim.

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19. Mai 2007

Immer wieder Freitags…

Da steh ich nun, an der roten Ampel in Hildesheim. Gerade auf dem Nachhauseweg. Die Ampel spingt auf grün und los gehts, ab mit dem kleinen grünen Nissan Micra nach hause. — Denkste– Abgewürgt, dachte ich erst. Also Zündschlüssel wieder drehen und nichts tut sich. Fast nichts, der Motor dreht sich dank der Batterie aber zündet nicht. Bisschen konnte ich noch von der Hauptstraße in eine Nebenstraße rollen um dort zu warten. Warten, auf was? Judgement Day!
Erstmal Daddy anrufen, der weiß was zu tun ist. Jetzt heißt es warten, und warten, und warten… Nach fast einer Stunde Langeweile kam ein netter Herr vom Nissan Händler in Hildesheim. Diagnose: Zündverteiler. Reperatur vor Ort: unmöglich. Die Langeweile wär vermeidbar gewesen, wenn mit die frische Braunschweiger Zeitung auf der Rückbank eingefallen wäre.
Letzte Woche Mittwoch konnte ich ihn dann wieder abholen. 500 Taler auf den Tisch gekloppt und gut is.
Nach sechs Jahren Führerschein eine Panne. Das ist doch gar keine schlechte Statistik. Also dann liebe Panne, bis in sechs Jahren wieder… oder auch nicht!
Gestern wollten ich nur mal eben für zehn Minuten einkaufen fahren. Diesmal. mit dem Subaru Impreza. Zehn Minuten, die zu über zwei Stunden wurden. Zwei Stunden auf dem Hornbach Parkplatz und das nur, weil die Batterie genau da Versagen musste. Austausch hat dann 120 € gekostet. Fast ein Schnäppchen.
Vielleicht sollte ich Freitags kein Auto mehr fahren. Aber dann passiert es eben Donnerstags oder sonst wann.

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29. März 2007

Polen

Ich bin in Polen unterwegs und deswegen kann ich die flashgame highscore nicht so häufig erneuern. Es geht nur bis Platz fünf. Also seht zu.

Weert ist weiterhin Grandmaster Flash. Oh und ihr bekommt bestimmt irgendwann Fotos aus Polen, aber nicht jetzt. Hier ist es spaß- und billig. Yay! Ab Dienstag bin ich in Dresden und wann ich genau wieder nach Hause komme, kann ich noch nicht sagen. Naja am 16. fängt die Uni wieder an. Ich werds sehen. Bis dann folks.

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3. Februar 2007

Krawumms!

Heute morgen, so um kurz vor zwei, als ich mal wieder Taxi spielen wollte, ist es passiert. Mein erster, echter Blackout im Fahrersitz. Ich setze zurück, ohne (in den Spiegel schauend!) das Auto hinter mir richtig wahrzunehmen.

Opfer wird das Nummernschild des parkenden Fahrzeugs. Nachdem ich die verlockende Idee der Fahrerflucht verworfen habe, beginne ich also mit Hilfe der guten Ratschläge von Weert und Flo einen hübschen Zettel mit meiner Adresse und Telefonnummer zu schreiben.

Dafür brauche ich natürlich so lange, dass ich der Truppe die das geschädigte Fortbewegungsmittel benutzen möchte, den Zettel gleich persönlich in die Hand drücken kann.

Wie sich letztendlich herausstellt, kann ich froh sein dieses Auto angefahren zu haben. Die Fahrerin ist ein sehr hübsches Mädchen, dass mich sogleich vehement gegen die dummen (und vielleicht berechtigten) Sprüche ihrer Kumpels verteidigt und mir ihre Telefonnummer aufschreibt, leider nicht für mich, sondern für irgendeinen sehr glücklichen Bearbeiter der Versicherung.

Das muss ja niemand so genau wissen. Ab jetzt kann ich behaupten, schon mal eine Telefonnummer von einem gut aussehenden Mädchen zugesteckt bekommen zu haben.

Ich bin gespannt, wie das ausgehen wird. Ist neben der gebrochenen Plastikhalterung des Nummernschildes links auch die ganze Stoßstange verzogen? Wir werden sehen, was sich die Automechaniker so ausdenken.

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3. Januar 2007

Ich wollte nur mal eben fragen…

“…ob wir noch was mitbringen sollen?” als Frage telefonisch an meine Eltern auf der Fahrt zu Real.
“Ja, vier Kästen Wasser bitte. Die sind im Angebot.”

— Wenns sonst nichts ist —-
Wir hatten eher mit ner Packung Milch gerechnet, oder einem Stück Butter. Der Nissan Micra war dannach jedenfalls fast voll.

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18. Dezember 2006

Vla, Vla, Vla!

Während der Autofahrt.
Irgendwie sind wir auf das Thema Vla gekommen.
Ich: Hast du den Vla eingepackt oder weggeschüttet?
Sie: Natürlich hab ich den eingepackt. Ich werf doch so etwas nicht weg. Ich hab’s in die Tüte mit den Lebensmitteln getan. Du hast die Tüte ja hingestellt, oder?
Ich: Nee, die liegt.
Sie: Was?
Ich: Wieso?
Sie: Der Vla ist offen. Dann läuft ja jetzt alles raus…
Ich: Echt? Ich riech noch gar nichts
Sie: Der riecht ja auch nicht so.
Ich: Soll ich mal hier raus fahren?

500m am nächsten Rastplatz.
Beide springen aus dem Auto, dem Kofferraum entgegen. Ich öffne ihn.

Sie: Wo ist die Tüte?
Ich zeige auf die Tüte mit den Lebensmitteln.
Sie: Nicht die. Die Kühltüte.
Ich: Die steht hinterm Sitz.
Sie: Aufrecht?
Ich: Klar. Sag doch vorher, welche Tüte du meinst.
Sie: Es ist doch klar, dass ich die Kühltüte meine, weil der Vla in den Kühlschrank muss.
Ich: Für mich ist das nicht klar.

H-Milch muss ja schließlich auch nicht gekühlt werden. Und sooo wichtige Sachen waren nun auch wieder nicht im Auto.
Viel Lärm um Nichts.

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4. Dezember 2006

Fräulein Schnatterliese

Heut Uni bis 10h gehabt. Hab mir schön Zeit gelassen zum Bahnhof zu kommen. Ohne Stress, ohne Hektik. Mein Zug fuhr um 10.59h, stand aber schon 15 Minuten vorher auf dem Gleis. Hab mir gedacht, ich könnt mich bischen reinsetzten um schon zu loungen (also auf deutsch: SCHLAFEN). Mein Abteil war sehr leer und es war richtig schön ruhig und harmonisch. Außer mir war nur noch eine Asiatin mit eingestiegen, die mich gefragt hat, ob dies wirklich der Zug zu nach Braunschweig sei.
Noch fünf Minuten bis zur Abfahrt. Stille.
Ein älteres Ehepaar gesellt sich zu mir ins Abteil und nimmt neben mir auf der anderen Fensterseite platz. Der Mann wirkt ein wenig unsympathisch, mein erster Eindruck täuscht mich, wie sich später raustellt. Die beiden reden miteinander, ich höre aber nicht zu, denn ich versinke ins Wachkoma. Doch dieser Zustand hält nicht an. Die Abteiltür geht auf und herein kommen unzählige (23!!!) ätere, betuchte Damen, die mehrere 4er Sitzer für sich beanspruchen. “Jetzt geht das geschnattere los!” meint der Mann zu seiner Frau. Er sagt es leise, aber ich hör es und muss grinsen. Denn der gute Mann hat recht. Die Damen ensprechen ihrem Klischee, nur der Eierlikör hat gefehlt. Aber Alkohol ist ja im Zug verboten.
Es wird lauter, eine der Damen scheint die Rudelführerin zu sein. Sie macht eine Ansage zur möglichen Rückfahrt. Eine Damen-Vierer-Gruppe hört nicht zu und wird ermahnt “Jetzt rede ich”. Erinnert mich an meine Unterrichtsversuche an verschiedenen Grundschulen.
Der Mann kommentiert (leise) weiter “Dabei haben wir uns extra weit nach hinten gesetzt und sie kommen doch zu uns”. Er spricht mir aus der Seele.
Ich akzeptiere mein Schicksal und versuche wieder einzunickern. Irgendwie gelingt es mir nur halb. Woran das wohl liegen mag? Irgendwann kommt der Kontrolleur. Die Damen haben jeweils 4er Tickets dabei. “Eine von ihnen muss jeweils auf der Rückseite des Fahrscheins mit Vor- und Nachname unterschreiben. Bitte in Druckbuchstaben”. Er erläutert ihnen noch etwas, dass der Fahrschein sonst übertragbar wäre und das auf jeden Fall die Unterschriebene Person mitfahren müsse. Wer da noch mitfährt sei egal. Das darauf abgegebenen Kommentar zur Mitnahme weitere Personen, einer der Damen die Unterschrieben haben fasse ich als zweifelhaftes Kompliment auf. “Ach, das ist ja Praktisch, dann nehm ich mir ein paar hübsche, junge Männer mit nach Hause und euch [ihre Freundinen] lass ich in Braunschweig zurück” - mit einen kurzen Zwinkern zu mir herüber.
Ich hab zwar nichts gegen ältere Frauen, aber so alt nun doch wieder nicht.

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27. November 2006

Tichu Turnier

Tichu ist ein Kartenspiel für vier Personen. Ich spiele es relativ viel online. Seit anfang des Jahres etwa 2600 Partien, wobei man je Partie jeweils fünf bis zehn Minuten Dauer rechnen muss.

Und gestern war ich dann auf meinem ersten Turnier. Offline hab ichs schon mal gespielt, erst mit einigen Raiders aufm Treffen und dann hab ichs irgendwann auch mal meiner Familie aufgenötigt.
In Göttingen war ich mit Dennis und Caro. Die beiden kommen aus Northeim und stellten sich mir auch als Übernachtungsquartier inkl. Frühstück zur Verfügung. Deutlich bessere Wahl als bei den Punks am Göttinger Bahnhof zu pennen.

Anfangs noch etwas nervös darüber die Leute gegen die ich spiele jetzt in echt vor mir zu haben, lief die erste Runde ganz okay. Neun Siegpunkte eingefahren, damit war erstmal mein weiterspielen in der vorderen Hälfte sicher. Am zweiten Tisch lief es dann nicht ganz so gut, nur fünf Siegpunkte und ein recht unsanfter Fall folgten. Hab dann erstmal zwei Bierchen gezischt und am dritten Tisch dann meinen sieben Punkte Schnitt gehalten. Und dann kam der vierte und letzte Tisch. Ganze dreizehn Siegpunkte gabs hier für mich. Guter Fang, der meine Statistik derart aufpolierte, dass ich in der Endauswertung auf Platz acht (von 44) landete.

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23. November 2006

Ich werde alt!

Nein, ich geht nicht um meinen baldigen Geburtstag. Und ich fühle mich auch noch nicht wirklich alt.
Allerdings wurde ich heute den ganzen Tag über von fremden Personen gesietzt.
In der Gärtnerrei, und zweimal im Supermarkt vom Personal und einmal von einem Jugendlichen der die Zeit wissen wollte.

Ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. “Entschuldigen Sie”, “Würden Sie”, “Möchten Sie”.
Aber ich bilde mir nichts darauf ein. Meine scheinbare respektable Authorität lag bestimmt an meiner frischen Rasur und meiner tollen Jacke. Ansonsten seh ich nicht viel anders aus, als vor ein paar Jahren, oder?

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20. November 2006

Whisky Wochenende in Hamburg

Erstmal vorneweg, es war der absolute Oberhammer. So, jetzt Details.

Bin Samstag morgen gegen halb elf hier in Braunschweig aufgebrochen. Hatte vorher die Befürchtung, das ich mir die Geschmaksnerven durch die drei tage Party davor kaputt gemacht habe. Ging aber.

Zugfahrt etc. war alles harmlos. Um 14.00 in Hamburg angekommen. Hab mich inne S-Bahn gesetzt um bis Dammtor zu fahren. Wetter ist in Ordnung, grauer Himmel aber trocken. Nach kurzem Fußmarsch bin ich am Hotel. Sieht von aussen ganz nett aus. Zwar kein Türöffner aber immerhin ein roter Teppich. Einchecken läuft ohne Probleme, meine reservierung fürs Tasting hat auch geklappt.
Erste Zimmerinspektion sieht okay aus. Jetzt erstmal ein Stadtbummel. Großer Vorteil des Hotels ist seine zentrale Lage. Nach kurzem Fußweg (etwa 5 Minuten) bin ich mitten im Gewühl. Schaue mich ein bisschen nach neuen Schuhen um, aber alles nicht so genau das was ich will. Muss mal in Braunschweig gucken gehen. Hab mir, in Vorfreude auf den Abend schonmal ne Flasche Whiskey gekauft. Ein irischer Grain.
Die Hausmarke der “Destille” - eine Ladenkette für guten Geschmack. Schmeckt beim probieren nach Kräutern, ein wenig Rauch und Honig.

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