13. September 2009 -
13:52
Und dann war ich mal wieder im Joker.
Ich glaube, als ich das letzte mal da war, lag der Eintritt noch bei 5 Euro. Mittlerweile sinds sechs. Und die Musik wird auch nicht besser.
Dafür ein betrunkener Barkeeper der mir den Havanna + Cola 1:1 mischte. Sportlich.
Und dann noch der Grund für mich mal wieder was zu schreiben.
“He, du bist doch Weert - oder?”
‘Was - Wie - Warum? Man kennt mich, yeah.’
“Jo, bin ich. Woher kennen wir uns?”
“Boden Der Realitaet?”
“Yeah. Cool ein Fan”
‘Boah scheiße geil, in der Disco angesprochen werden. Ich bin ein Star!!11elf’
Ein Bekannter von Andi, k0mi. Hab mit dem auch schon auf einigen LANs gezockt. Krasses Ding jedenfalls.
Und darum schreib ich jetzt mal wieder. Und werd in den nächsten Tagen auch ein bisschen schreiben was so passiert ist in letzter Zeit.
Klettern über Brückengelänger, hängenbleiben in vier Metern höhe und Beachvolleyball in den Bergen.
(156 words, Lesedauer: 37 sek)
16. März 2009 -
12:31
Laut Aussage meines Arztes sind die Bänder in meinem Sprungelenk wieder stabil. Darfmich also wieder sportlich betätigen. Hat mir dann noch so einen hübschen Socken verschrieben, der zur anfänglichen stabilisierung helfen soll.
Die 6-wöchige Leidenszeit ist somit vorbei und am Mittwoch werd ich mal gucken, wieviel meiner Technik weg ist. Möglicherweise die große Chance da den einen oder anderen Mangel, der sich Laufe der Jahre eingeschlichen hat, ausgzugleichen und wegzutrainieren.
(71 words, Lesedauer: 17 sek)
17. Februar 2009 -
10:39
Ich habe gerade ungefähr drei Minuten durchgelacht und dabei tatsächlich Tränen in den Augen gehabt. Grund war das Durchwühlen des XKCD Archives.

(23 words, 1 image, Lesedauer: 6 sek)
15. Februar 2009 -
18:57
… als die Taube im Bad.
Hatten wir nämlich grade. Hier bei uns im Keller. Wie die da reingekommen ist … keine Ahnung. War ne beringte, also vermutlich irgendwie verflogen. Schien sehr verängstigt das gute Tier.
Habs dann mit ner Zeitung und ein bisschen anheben hinbekommen sie in Richtung Fenster zu manövrieren. Und dann einfach rausgeschubst.
Reicht ja, wenn wir drei unser Geschäft da verrichten. Müssen nicht noch irgendwelche Tiere mitmachen wollen.
(73 words, Lesedauer: 18 sek)
13. Februar 2009 -
07:14
- Drei Jahre später -
“Und? Was gibt’s?” - “Ich glaube, du weißt was es gibt.” Sagt er. Es entstand eine kurze Pause, in der sie ihre mit kleinen Sommersprossen übersähte Stirn runzelte und ihren Schmollmund missmutig zusammendrückte. Die übersteuerten Bässe wummerten gedämpft durch die Wände des freistehenden Hauses und irgendwo zerbrach ein Glas mit lautem klirren woraufhin lautes Gelächter folgte. In der Dunkelheit des weitläufigen Gartens bemerkt er, dass sich ihre kleinen, zierlichen Hände, die sie so lässig in die durchgehende Bauchtasche ihres Hoodies gesteckt hatte, unablässig bewegten.
“Was ist, wenn ich es nicht weiß?” Sie lachte. Aber es war ein erzwungenes Lachen, bemerkte er. Wenn sie richtig lachte, klang sie wie ein kleines Schweinchen, was ihr peinlich war sobald sie wieder damit aufhören konnte. Die Botschaft jedenfalls war klar. Also ich sag nichts. lautete die nämlich.
“Wir müssen reden.” innerlich massierte er sich sofort seine Schläfen mit Mittel- und Zeigefinger. Ich habe das gerade nicht wirklich so gesagt oder? Dachte er.
- “Wir reden doch, oder?” Wieder dieses lachen. - “Du lachst nicht so.” Stellte er fest.
Sofort hörte das Lachen auf. Betreten schaute sie zur Seite.
Zwischen ihnen war Schweigen vorher nie problematisch gewesen. Es war eines der Gründe, weswegen sie so gut miteinander auskamen. Aber zum ersten mal schwiegen sie, obwohl sie sich etwas zu sagen hatten.
“Wir hätten uns vorhin fast geküsst oder?”. fragte sie plötzlich. - “Ja, vielleicht.”
“Warum?” fragte sie. Sie fragte immer “warum”. Jule hatte immer etwas von einer vierjährigen an sich, wenn sie diese Frage stellte. Diese Kinder, die unablässig “waaruuuuumm?” fragen, egal wie genau und in welcher Tiefe man ihnen einen Sachverhalt zuvor auch zu erklären wusste.
Eines der vielen Dinge, die Jule so niedlich machte.
“Vielleicht hielten wir es für eine gute Idee.” schlug er vor. - “Isses aber nicht.”
Sie schaute ihn wieder an und die Farbe ihrer offenen, roten Haare war plötzlich trotz des Mondlichtes zu erkennen.
Sie weinte.
“Schreib mal. Okay du arsch?”
“Mach ich.” Sagte er hilflos.
Wie flüchtige Bekannte umarmten sie sich, und Frederick Wuhler ging wieder zurück auf die Abschiedsparty, die für ihn gegeben wurde.
(353 words, Lesedauer: 1:25 mins)
2. Februar 2009 -
14:33
Es musste mal wieder sein. Der schwere Gang zum Arzt. Knie zickte einfach zu sehr rum. Mal gucken was es diesmal ist. Hoffentlich nichts allzu schlimmes.
Und dann die Meldung: Wasser. Mal wieder. War mit zu rechnen, und besser als irgendwelche kaputten Bänder.
Nach dem röntgen dann noch die ebenfalls zu erwartende Standpauke.
Mein rechtes Knie (und vermutlich auch das linke) sehen in etwa so aus wie bei einem 45-jährigen, der regelmäß und viel Tennis spielt. Scheiße. Muss ich wohl mal ein bisschen reduzieren. Nicht mehr 5mal die Woche Volleyball. Mal n bisschen was Gelenkschonenderes machen. Schwimmen. Oder Schach.
Der Doc meinte, wenns in den nächsten 20 Jahren nicht schlimmer wird, dann ist das alles kein Problem. Falls doch … dann wirds schwierig.
(124 words, Lesedauer: 30 sek)
23. Januar 2009 -
20:28
„In Eins-Komma-Sechs Kilometern bitte Rechts abbiegen.“ sagte die freundliche und eindeutig künstliche Frauenstimme nach einem gongartigen Hinweiston in das dunkle Auto. Genau genommen war es nicht die Stimme die künstlich schien, sondern eher der ruckartige Satzbau, der verriet das man es hier mit einem elektronischen Navigationssystem zu tun hatte. Die Stimme gehörte Andrea Schwarzer.
Andrea Schwarzer war eine ganz und gar nicht künstlichen Frau, die sich gerade, ungefähr drei-hundert-fünf-und-fünfzig Komma sechs Kilometer von dem Fahrzeug entfernt, in dem das Autoradio ihre Stimme verstärkte, im Bett wälzte. Hätte sie gewusst, was sich just in den nächsten Minuten in diesem bisher wohlgeleiteten VW Passat des Typs B5 ereignen würde, so wäre sie vielleicht aufgewacht. Vielleicht hätte sie versucht irgendjemanden anzurufen. Vielleicht die Bildzeitung. Vielleicht RTL Aktuell. Vielleicht, doch das wäre gegen ihre Prinzipien gewesen, die Polizei. Doch Andrea Schwarzer konnte, so wie das eigentlich seine Richtigkeit hat, nicht in die Zukunft sehen und so wusste noch niemand von dem Schicksal und dem letzten Gespräch des Ehepaar Wuhler. Wobei von ersterem bald jeder aus der Zeitung und letzterem wohl niemand jemals etwas erfahren würde. Es klang in etwa so:
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(658 words, Lesedauer: 2:38 mins)
-
13:06
Um einen Text zu schreiben, wie auch für alle anderen Tätigkeiten, braucht es eine gewisse Motivation, welche ich nicht aufzubringen bereit bin.
So kommt dieser Eifer so gut wie niemals über mich und wenn, so wie jetzt, dann nicht hauptsächlich aus den gleichen Gründen aus denen sich andere zum Schreiben berufen fühlen.
Wenn ich etwas schreibe, muß das bedeuten, dass sich ein Druck den Weg durch endlose Apathie und Aufschub gebahnt hat, an dem hunderte, konstruktivere Ideen und Impulse zuvor gescheitert sind.
Wenn das passiert, könnt ihr euch nur dreierlei Dinge sicher sein.
Mir geht es sehr gut, oder sehr schlecht und
alles was ich schreibe ist eventuell Bezugslos
und wahrscheinlich gelogen.
(113 words, Lesedauer: 27 sek)
5. Januar 2009 -
11:41
Wenn ihr an irgendwelche Schauspieler denkt, denkt ihr dann eher an irgendeine Rolle? Oder doch an die öffentliche Person aus Gala und anderer Friseurlektüre?
Und wie is das dann bei denjenigen die uns schon lange begleiten.
Harrison Ford beispielsweise.
Eher der junge Abenteurer aus Star Wars?
Der coole Intellektuelle aus Indiana Jones?
Die gereifte Persönlichkeit aus Tom Clancy Verfilmungen?
Häufig gehts einem ja doch so, dass man Person und Rolle übereinanderschiebt. Und dann erwartet man, dass die Peitsche gezückt wird und der Abgrund überwunden.
(85 words, Lesedauer: 20 sek)
19. Dezember 2008 -
09:31
Ich achte da ja normalerweise nicht so drauf. Höchstens wenn ich alle Jubeljahre mal selber fahren muss.
Aber gestern fiel mein Blick dann doch mal auf die Preistafel einer großen Tankstellenkette. 1,10 € für Super. Ich habs wie gesagt nicht so wirklich verfolgt aber erscheint mir niedrig wie lange nicht mehr. Aber kaum Berichte in den Medien, aber wehe der Benzinpreis schnellt mal nach oben.
Oder täuscht mein Gefühl und das Zeugs is doch teurer als gedacht?
Achja, noch so als kleine Ergänzung ein Rezept zum Thema:
Benzeng
0,2l Rotwein (halb-trocken)
4cl Apfelkorn
Eis nach belieben
(97 words, Lesedauer: 23 sek)